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Empanadas aus Argentinien – Das Original-Rezept

Empanadas gehören zur lateinamerikanischen Küche wie kaum ein anderes Gericht. Man findet sie vor allem in Argentinien und Mexiko. Hier das Original-Rezept der Teigtaschen:

Zutaten

Teig:

  • 250 g MaismehlZutaten für Empanadas-Teig
  • 250 g Weizenmehl
  • 100 g Margarine
  • 1 Esslöffel Salz
  • 1/2 Esslöffel Zucker
  • 20 ml Olivenöl
  • 20 ml Milch
  • 150 ml Wasser
  • 1 Ei

Füllung:

  • 250 g Hackfleisch vom RindZutaten für Empanadas-Füllung
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 5 kleine Tomaten
  • 3 mittelgroße Eier
  • 20 – 30 grüne Oliven
  • 30 – 40 Rosinen
  • 1 gelbe Chilischote
  • 1 Limette
  • 20 ml Olivenöl
  • Salz & Kreuzkümmel
  • Paprika- & Chilipulver

Zubereitung

Für den Teig schüttet man die beiden Mehlsorten in eine große Schüssel und gräbt eine kleine Mulde in die Mitte. Dort legt man die weiche Butter / Margarine hinein, sowie das Olivenöl, das Salz, den Zucker, das Ei und die Milch. Man fängt langsam an, die Zutaten mit den Händen oder einem Mixer durchzumischen und fügt immer mal wieder etwas lauwarmes Wasser hinzu. Am Ende muss ein nicht zu nasser, flexibler Teig entstehen. Den stellt man am besten ein paar Stunden kalt, bevor man ihn weiterverarbeitet.

Für die Füllung werden die Zwiebel, die Paprika und die Jalapeño mit dem Hackfleisch in dem Olivenöl in einer Pfanne scharf angebraten. Man kann sofort nach Belieben mit Salz, Kreuzkümmel, mildem Paprikapulver und etwas Chilipulver beziehungsweise Cayenne-Pfeffer würzen. Gegen Ende fügt man noch die klein geschnittenen Tomaten dazu, um das Ganze saftiger zu machen. Nachdem alles etwas abgekühlt ist, gibt man die Oliven, die Rosinen und die hartgekochten und zerkleinerten Eier dazu und vermischt alles in der Pfanne.

Empanadas aus ArgentinienDer kühle Teig kann nun auf der Arbeitsfläche zu flachen Kreisen ausgerollt werden. Je nachdem, wie groß die Empanadas werden sollen, empfehle ich einen Durchmesser von etwa 15 bis 25 Zentimetern. Man gibt nun die Füllung jeweils auf eine Hälfte der Teigkreise und stülpt die andere Hälfte darüber. Man kann die Ränder mit einem verquirlten Eiweiß zusammenkleben, so halten die Teigtaschen am besten. An diesen Stellen kann man hinterher mit einer Gabel oder einem anderen Utensil noch schöne Muster einritzen und zu guter Letzt die Empanadas mit Eigelb bestreichen, sodass im Ofen eine schöne goldene Farbe entstehen kann.

Die Täschchen legt man nun vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier und lässt sie bei etwa 200 Grad im vorgeheizten Backofen 15 bis 20 Minuten goldbraun backen. Die heißen Empanadas serviert man mit der geachtelten Limette (zum Beträufeln) als Vorspeise, am besten mit einem Chimichurri-Dip.

Variation

Die Füllung ist natürlich variabel. So kann man beispielsweise auch Schinken, Käse und Crème fraîche, frischen Blattspinat mit Schafskäse und Chili, Hühnchen mit Frühlingszwiebeln, Thunfisch mit Zwiebeln und Paprika oder eine vegetarische Gemüse-Variante wählen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Herkunft

Die Empanadas sind sicherlich nicht eindeutig argentinisch, allerdings gelten sie hier als typisches Nationalgericht. Ursprünglich entstammen sie der spanischen Küche. Auch in weiteren lateinamerikanischen Ländern wie Chile, Paraguay, Peru, Bolivien, Kolumbien oder Mexiko sind sie eine beliebter Snack.


Empanadas aus Argentinien
Rezept: Empanadas
Kategorie: Vorspeisen
Kochzeit:


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19 Kommentare

  1. gaby. · 12. Juli 2014 Reply

    Ich verstehe nicht, wie man sich so Mühe geben kann mit den Fotos, lecker frisches Gemüse, alles super arrangiert, Licht stimmig usw. usf. und denn: HACK AUS DER LIDL-PACKUNG?!?!?!? Tzzzzzzz…….
    Ansonsten: Danke fürs Rezept! :)

    • Stephan Braun
      Stephan Braun · 13. Juli 2014 Reply

      Hallo Gaby!

      Rewe, nicht Lidl ;). Und es wurde tagesfrisch in der eigenen Metzgerei verpackt! So konnte man es einfach am besten fotografieren, ohne zu viel Dreck zu machen.

      Danke für’s Lesen und viele Grüße,

      Stephan

    • Annette · 21. März 2015 Reply

      Zum Lidl Hackfleisch: erstens gibt es dort Bio Qualität und zweitens hat es in Punkt Hygiene bei einem Test sehr gut abgeschnitten, wo viele andere eine schlechte Bewertung bekommen haben! ;-)

      Nicht immer sind die Discounter schlecht…

  2. sarah · 24. Juli 2014 Reply

    Wie viele ergibt das denn?

  3. Volker · 15. September 2014 Reply

    Könnte man diese Produkte nach dem backen einfrieren, also Schockfrosten und später dann wieder „erwecken“ ?

    Schöen Grüße
    Volker

    • Stephan Braun
      Stephan Braun · 20. September 2014 Reply

      Hallo Volker,

      man könnte eventuell die Empanadas ungebacken einfrieren. Erst aufbacken, dann einfrieren und später erneut aufbacken würde ich nicht empfehlen. Wenn man aufbackt, einfriert und später langsam auftauen lässt, könnte es funktionieren, allerdings glaube ich, dass dadurch Geschmack und Frische etwas verloren gehen. Allgemein schlage ich vor, sie lieber frisch und warm zu genießen, so sind sie am besten!

      Viele Grüße,
      Stephan

  4. stefan · 20. März 2015 Reply

    Meine Erfahrung ist, dass man die Teile vor dem Einfrieren lieber etwas backen sollte. Der Frische hat das keinen Abbruch getan und sie werden nicht so „labberig“.
    Kühlschrank ist auch eine Möglichkeit, aber da bekommen sie zeimlich schnell die Schwindsucht und das Probelm der Aufbewahrung löst sich so von allein.
    Ich habe immer noch Gemüsemais zur Füllung gegeben.

    • Anatol · 2. Mai 2015 Reply

      Hallo Stefan, wie lange ist „etwas backen“? Die gesamte Backzeit oder die Hälfte oder nur kurz angebacken?

      Viele Grüße
      Anatol

  5. Tomislav Hoshinsky · 13. November 2015 Reply

    Hallo Stephan,

    Kompliment für deinen tollen Blog! Weiter so!

  6. Marlen · 12. März 2016 Reply

    Sieht sehr lecker aus und klingt nach einem Rezept, das man gut nachkochen kann :) Das werde ich heute gleich einmal ausprobieren. Aber Rosinen?! Die werde ich wohl weglassen … ;)
    Schöner Blog!
    Liebe Grüße,
    Marlen

  7. Datt Biggi · 20. März 2016 Reply

    Danke Stefan!
    Suchte grade für mein Maismehl und mein Rest-huhn (frisches Hühnerbein!)ein leckeres Rezept, weil ich zu Tortillas nix passendes gefunden habe!
    Und zu LIDL: ganz dümmliche Kritik! Ausgerechnet LIDL verkauft nämlich beste Qualität, von EDEKA bin ich bisher dauernd enttäuscht worden, Du hast da anscheinend echt Glück gehabt!
    Ansonsten kaufe ich immer bei meinem Bio-Bauern, aber im Moment bin ich knapp mit den Finanzen und muss dann auch mal zu LIDL, bzw. zu Supermärkten/Discountern.
    ??

  8. Iris · 13. April 2016 Reply

    Hallo,
    nimmt man für den Teig ganz „normales“ Maismehl oder braucht man dafür das spezielle Mehl aus Südamerika. Ich glaube das ist nixtamilisiert oder vorgekocht und bei uns schwer zu bekommen.
    LG Iris

    • Stephan Braun
      Stephan Braun · 14. April 2016 Reply

      Hallo Iris,

      Original-Mehl aus Südamerika wäre natürlich am besten. Als Ersatz sollte es aber auch das hierzulande verkaufte Maismehl tun.

      ¡Que aproveche!

  9. Andrea · 9. Dezember 2016 Reply

    Danke für das tolle Rezept. Kannst du ungefähr sagen, wie viele Empanadas aus der Menge Teig rauskommen? Ich weiß, dass es abhängig von der Größe ist, aber vielleicht hast du ja einen Ungefähr-Wert für mich.

  10. Kim · 5. Januar 2017 Reply

    Hallo,
    erstmal danke für das Rezept! Nach meinem Urlaub in Argentinien bin ich ganz verliebt in Empanadas…
    Eine Frage, kann man den Teig (unausgerollt und ohne Füllung) einfrieren?

    • Stephan Braun
      Stephan Braun · 5. Januar 2017 Reply

      Hallo Kim,

      ja, das ist möglich. Man sollte ihn aber nicht allzu lange eingefroren aufheben (max einen Monat) und vor dem Ausrollen gut auf Zimmertemperatur auftauen lassen (mindestens sechs Stunden).

      Viel Erfolg!

  11. Frances · 16. Februar 2017 Reply

    Empanadas mit Limette und Chimichurri finde ich sehr spannend. Ich lebe in Buenos Aires und kenne Chimichurri bisher nur zu gegrilltem Fleisch. Aber ich werde dein Rezept auf jeden Fall am Wochenende einmal ausprobieren. Seit einiger Zeit experimentiere ich mit verschiedenen Teigen, habe aber bisher noch nicht die typisch argentinische Empanada-Konsistenz hinbekommen. Vielleicht ist das Maismehl ja das Geheimnis? Danke für das Rezept und die schönen Fotos.

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