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Berühmte Künstler der Reggae-Musik und verwandter Genres

Eine Liste bekannter Künstler aus Jamaika der Musik-Richtungen Reggae, Ska, Rocksteady, Mento, Bluebeat, Dancehall, Lovers Rock und Dub.

Mento

Einfacher jamaikanischer Ur-Stil, der mit Bass-Kalimba, Banjo und Bambussaxophonen gespielt wurde.

The Jolly Boys

Seit Ende der 1940er Jahre aktive Mento-Gruppe, die in der Weltmusik-Ära noch zu spätem Ruhm kam.

The Jolly Boys

Foto: „The Jolly Boys“, Bryan Ledgard / CC BY 2.0, bearbeitet

Ska

In den 1950ern wurde auf Jamaika Mento mit Rhythm & Blues, Jazz und Boogie-Woogie versetzt. Daraus entstand der relativ temporeiche und von Bläsern dominierte Ska. Er zählt zu den Vorläufern des Reggae und ähnlicher Stile. Ska erlebte mehrere Revivals und ist auch heute noch ungebrochen populär. In den 1980ern wäre da vor allem der 2-Tone zu nennen, eine vom jamaikanischen Ska, Punk und New Wave beeinflusste, antirassistische Bewegung in England mit Bands wie The Specials oder Madness. Die dritte Welle, der Third Wave-Ska, begann Ende der 1980er wiederum am 2-Tone orientiert mit Bands wie The Busters oder The Toasters, sehr stark auch in Deutschland. Auch im Crossover-Stil Mestizo kommen viele Ska- und Reggae-Rhythmen vor, sind mitunter das tragende Element.

Jamaikanischer Ska / Bluebeat

Als Bluebeat erreichte der Ska Mitte der 1960er England. Die immigrierten Jamaikaner brachten ihre Rudeboys-Kultur mit, was zur Skinhead-Bewegung führte.

The Skatalites

Diese Band definierte Ende der 1950er den Ska-Sound, begleitete unzählige Sänger und besteht bis heute. Legendär war ihr Posaunist und Komponist Don Drummond.

The Skatalites

Foto: „THE SKATALITES @ SKANDALOSA“, Cássio Abreu / CC BY 2.0, bearbeitet

Rico Rodriguez

Legendärer Posaunist mit eingängigen Melodien, spielte bei den Specials mit, insbesondere sein beseeltes Solo auf „Ghost Town“ ist hier zu nennen. Verband Ska mit Jazz.

Rico Rodriguez

Foto: „Rico Rodriguez singing at Guilfest 2012.“, Alex Marshall / CC BY-SA 3.0, bearbeitet

Jamaican Jazz

Jazz im Reggae-Stil mit vielen Anteilen an Ska und Soul, legendär ihre Coverversionen berühmter Hits.

Laurel Aitken

Der „Godfather des Ska“ und wichtigste Sänger des Stils.

Desmond Dekker

Sein „The Israelites“ von 1968 war der erste Reggae-Welterfolg.

Desmond Dekker

Foto: „Desmond Dekker“, Sean Mason / CC BY 2.0, bearbeitet

Rocksteady

Ende der 1960er entstand dieser Stil, der im Vergleich zum Ska langsamer war und kaum Bläsereinsatz hatte, dafür waren Gesangstrios populär. Der Rocksteady bereitete den Reggae quasi vor.

The Ethiopians

Eine der wichtigsten jamaikanischen Gesangsgruppen, insbesondere in der Zeit des Rocksteady.

Reggae

Reggae entstand Ende der 1960er Jahre als Mischung seiner Vorläufer Ska und Rocksteady und dem Rhythm & Blues. Charakteristisch ist die Offbeat-Phrasierung, die man am besten als den typischen geradlinigen „Scheibchen-schneiden“-Rhythmus der Gitarre nachempfinden kann und der dominante Bass. Dazu wird mehr oder weniger im jamaikanischen Patois-Slang gesungen („Mi nuh ’ave nuttn“ statt „I have got nothing“) und die Rastafari-Kultur spielt eine tragende Rolle. Reggae hat viele Varianten und ist elementarer Bestandteil anderer Stile sowie Repertoires von insbesondere Rockgruppen. Man denke an The Police oder The Clash. Ohne dasim Reggae entstandene Toasting (Sprechgesang im Reggae und Dub) wären Hip-Hop und Rap in der heutigen Szene nicht präsent. Der jamaikanische Reggae ist wie die artverwandten Stile Dub und Ska schwer zu trennen von der englischen Musik-Szene, da sich beide Szenen stark beeinflussten. Der Schwerpunkt der Künstler wird im Folgenden aber auf jamaikanisch-stämmige Musiker gesetzt. Der Ur-Reggae firmiert heute als „Roots-Reggae“, wurde von moderneren Stilen in den 1980ern verdrängt, hat aber seit einiger Zeit ein kleines Revival.

Burning Spear

Einer der wichtigsten Reggae-Sänger, dessen Musik Reggae auf den Punkt bringt. Von seinen Alben gibt es oft Dub-Versions.

Burning Spear

Foto: „w:Burning Spear live“, Sonia Rodney / CC BY-SA 3.0, bearbeitet

Jimmy Cliff

Der jamaikanische Sänger trug mit seinen Songs aus dem Film „The Harder They Come“ Anfang der 1970er Jahre sehr zur Verbreitung des Reggae bei. Ihm gelang immer wieder mal ein Comeback.

Jimmy Cliff

Foto: „Jimmy Cliff“, Bruce / CC BY 2.0, bearbeitet

Gregory Isaacs

Der jamaikanische Reggae-Sänger stand sowohl für gesellschaftskritischen Roots-Reggae wie für den romantischen Lovers Rock.

Gregory Isaacs

Foto: „Gregory Isaacs (2010)“, www.photosbyalyssa.com (Alyssa Tomfohrde from Oakland, USA) / CC BY 2.0, bearbeitet

Bob Marley

Die Ikone des Reggae überhaupt. Marley war im Grunde auch der erste „Weltmusiker“, der im von Rockmusik geprägten Business Weltstar-Charakter bekam. Er schuf unvergängliche Lieder, die in ihrer kompositorischen Qualität bis heute unerreicht sind. Den Reggae etablierte er endgültig in der Popmusikszene und machte auch die Rastafari-Bewegung populär. Viele seiner Lieder gelten heute noch als politische Hymnen. Sein Sohn Ziggy Marley setzt sein Erbe heute fort. Seine Band The Wailers war in der Zeit mit Marley eine der wichtigsten Bands im Reggae.

Bob Marley

Foto: „Bob Marley“, Eddie / monosnaps / CC BY 2.0, bearbeitet

Augustus Pablo

Pablo steht für die melancholisch klingende Melodica im Reggae, die auch im Dub eine Rolle spielt.

Augustus Pablo

Foto: „Underground Dubdem Laboratory“, dubdem sound system / CC BY 2.0, bearbeitet

Lee ‚Scratch‘ Perry

Perry ist der wahrscheinlich wichtigste Produzent im Reggae und er war auch eine Schlüsselfigur in der Karriere Bob Marleys. Berühmt ist er für seine ausgefallenen Klangideen, mit der er auch entscheidend die Entwicklung des Dub vorantrieb. Heute tritt er mit rund 80 Jahren immer noch mit skurrilen Texten und mit um vieles jüngeren Musikern aus der Electronica-Szene auf. Dabei präsentiert er seinen schrägen Sprechgesang und sich selbst kleidungstechnisch als eine Art Paradiesvogel und Godfather des Reggae.

Lee ‚Scratch‘ Perry

Foto: „LEE SCRATCH PERRY MEETS PURA DUB“, Preetam Slot / CC BY 2.0, bearbeitet

Peter Tosh

Der Sänger zählt zu den Mitbegründern des Reggae und war anfangs auch in der Band von Bob Marley.

Peter Tosh

Foto: „Peter Tosh with Al Anderson and Robbie Shakespeare, Bush Doctor Tour, Cardiff 1978“, Tim Duncan / CC BY 3.0, bearbeitet

U-Roy

Er erfand das Toasting, den typischen Sprechgesang im Reggae, und er schuf damit die Basis für spätere Musikrichtungen wie Rap und Hip-Hop. Beim Toasten wird zu einer Instrumental-Version eines Songs improvisiert.

The Wailers

Die Begleitband Bob Marleys steht wie kaum eine andere im Grunde für den Roots Reggae. Nach dem Tod Marleys verschwand ihre Bedeutung. Sie spielte aber auch erfolgreiche Reggae-Alben mit Brasiliens Sänger-Ikone Gilberto Gil ein.

The Wailers

Foto: „Bob Marley and The Wailers, The Summer of ’80 Garden Party, Crystal Palace Concert Bowl“, Tankfield / CC BY-SA 3.0, bearbeitet

Easy Star All Stars

Dieses Musiker-Kollektiv hat ein raffiniertes Konzept: Es spielt legendäre Alben der Rockmusik von Pink Floyd, den Beatles oder Radiohead als Reggae-Fassung ein. Die Ergebnisse klingen überraschend stimmig.

Easy Star All-Stars

Foto: „Easy Star All-Stars live@cascina monluè“, greg / CC BY 2.0, bearbeitet

Sly & Robbie

Drummer Sly Dunbar und Bassist Robbie Shakespeare gelten als die wichtigste und perfekteste Rhythmusgruppe des Reggae. Sie spielten auf unzähligen Alben auch oft außerhalb des Genres. Außerdem entwickelten sie wichtige Rhythmen wie Rockers oder Rub a Dub und brachten auch den Einsatz programmierter Musik voran. Auch für die Kombination von Soul- und Rap-Gesang, Dancehall und Latin Music, legendäre Musikvideos u. v. m. sind sie verantwortlich. Sogar mit dem jamaikanischen Jazzpianisten Monty Alexander spielten sie.

Sly & Robbie

Foto: „Sly (Dunbar) mit Robbie (Shakespeare) und Nils Petter Molvær auf dem TFF Rudolstadt, 2015“, Schorle / CC BY-SA 4.0, bearbeitet

Roots Radics

Diese Band spielte bei unzähligen Aufnahmen von Reggaestars wie Gregory Isaacs oder Eek-a-Mouse mit oder fungierte als Tourband, sie nahm aber auch eigene Alben auf. Gleichzeitig spielte sie auch im Dub eine tragende Rolle. Ihre Mitglieder, insbesondere Drummer Lincoln „Style“ Scott, waren zentrale Musiker bei Adrian Sherwoods Dub-Projekten Singers & Players oder dem Dub Syndicate.

Dub

Dub entstand Anfang der 1970er Jahre und ist vom kreativen Umgang mit dem Mischpult geprägt. Insofern sind die Toningenieure/ Produzenten hier auch die bestimmenden Namen. Während in den Industrieländern die Spuren einer Tonaufnahme genutzt werden, um mehr Instrumente usw. einer Aufnahme hinzuzufügen, ist es hier umgekehrt. Von einer Aufnahme werden einzelne Spuren ein- und ausgeblendet. Manchmal bleibt nur der Basslauf übrig. Hinzu kommt der manchmal fast schon übertrieben wirkende Einsatz von Studioeffekten wie der Wanderung des Tons zwischen den Boxen, langer Hall, Echos, Verzerrungen wie Phaser, ebenso werden Geräusche-Samples wie Pferdewiehern oder Polizeisirenen eingespielt. Dub hat auch andere Stile der Club Music stark beeinflusst. Eine Variante des Dub ist Dub Poetry. Während bei uns gesprochene Texte in Verbindung mit Musik meist sehr akademische Konstellationen sind, ist das in Jamaika sehr tanzbar. Dub Poetry ist eine Art literarische Performance mit Musik mit rhythmisch gesprochenen Texten, politischen Botschaften und der Sprache der Jamaikaner – inhaltlich wie formell (also im Patois-Slang). Eine weitere Variante ist der fast meditativ wirkende Dark Dub.

Dub Syndicate

Jamaikanisch-englische Formation um den Drummer Lincoln „Style“ Scott, die als eine der legendärsten und aufregendsten Dub Bands überhaupt galt, bis Scott Anfang 2014 wie leider so unglaublich viele Reggae-Musiker bei einem Überfall ermordet wurde. Kooperierte viel mit Adrian Sherwood.

Linton Kwesi Johnson

Britischer Dub-Poet mit linksradikalen Botschaften, die auch dem Rastatum abschwören.

Linton Kwesi Johnson

Foto: „Linton Kwesi Johnson“, Bryan Ledgard / CC BY 2.0, bearbeitet

King Tubby

Einer der ersten Studio-Wizards im Dub, der die getrennten Aufnahmen von Bass, Drums, Gitarre/Keyboard sowie Bläser oder Gesang auf seinem Vierspur-Tonbandgerät zu kreativen Abmischungen nutzte.

Mad Professor

Unglaublich umtriebiger Dub-Produzent und Remixer aus London, bei dem oft lustige Geräusche-Samples zu hören sind. Er arbeitete mit Lee Perry zusammen, aber ist auch im Pop-Bereich (Massive Attack) oder in Lateinamerika gefragt.

Mad Professor

Foto: „Mad Professor (2011)“, Chris Williams / CC BY-SA 3.0, bearbeitet

Mannaseh

Seine Produktionen sind Dark Dub, die dunkle Variante des Dub, meditativ, spacig, in den Räumen des Halls sich verlierend, manchmal ohne Rhythmus auskommend.

Prince Far I

Jamaikanischer Dub Poet mit tiefer, voller Stimme. War der Mentor von Dub-Produzent Adrian Sherwood, der diesen deshalb sehr verehrt.

Adrian Sherwood

Englischer Mischpult-Zauberer, der den Dub mit den Produktionen seines On U Sound-Labels teils bis ins Extrem getrieben hat. Man sollte sich bei einem Konzert mal hinter ihn stellen, damit man begreift, was hier im Konzert am Mischpult möglich ist.

Dancehall Reggae

Hip Hop-lastige Variante des Reggae, bei der wie im Rap, getoastet (Sprechgesang) wird und elektronische Beats dominieren, die der Selector (DJ) mischt. Die Texte sind oft sexistisch, Gewalt verherrlichend und homophob, z. B. bei Capleton oder Buju Banton. Jamaika gilt als schwulenfeindlichstes Land in Lateinamerika. Eine Unterart des Dancehall ist der Raggamuffin, auch kurz Ragga genannt. Ragga ist Toasting plus basslastige Riddims. Oft werden dabei mehrere Versionen aneinander gemixt.

Lovers Rock

Eine mit Soul und R&B verbundene Schmusefassung des Reggae, in England Ende der 1970er Jahre in England als Gegenpol zu den Love Songs der Rastafari-Bewegung entstanden.

Maxi Priest

Der „King of Lovers Rock“ wurde u. a. mit Cover-Versionen von Popsongs bekannt.

Maxi Priest

Foto: „Maxi Priest (2011)“, Eva Rinaldi / CC BY-SA 2.0, bearbeitet


Hans-Jürgen Lenhart schreibt als regelmäßiger Gastautor für das deutsche Lateinamerika-Magazin Latin-Mag. Er ist Musikjournalist und seit über 20 Jahren Experte für Latin Music. In der Artikelserie Latin Music News berichtet er alle zwei Monate über Neuerscheinungen in der lateinamerikanischen Musikszene.

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