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Beste Reisezeit für Kuba – Wetter, Klima, Temperaturen

Beste Reisezeit für Kuba – Wetter, Klima, Temperaturen

Die beste Reisezeit für eine Kuba-Rundreise sind wohl die Monate Dezember bis März. Grundsätzlich kann man aber ganzjährig nach Kuba reisen. Denn durch die Lage in der Karibik liegt das Land in der tropisch bis subtropischen Zone, sodass ganzjährig warme oder heiße Temperaturen herrschen.

Im Klimadiagramm oben kann man sich einen Überblick verschaffen, als Beispiel-Städte haben wir Havanna im Nordwesten, Cienfuegos im zentralen Kuba und Santiago de Cuba im Südosten angeführt.

Playa Flamencos auf Cayo Coco

Foto: „Playa Flamenco“, sailn1 / CC BY 2.0, bearbeitet

Trockenzeit in Kuba

November bis April (Bessere Reisezeit)

Die beste Jahreszeit für einen Urlaub in Kuba sind wohl die Monate der Trockenzeit, in etwa von Dezember bis April. Während dieser Zeit regnet es weniger und die Sonne scheint öfter. Doch da Kuba sich auf der Nordhalbkugel befindet, handelt es sich bei diesen Monaten wie in Europa um die Wintermonate, weswegen die Temperaturen auch etwas kühler sind als im Sommer. Dennoch ist es tagsüber wohlig warm meist um die 25 Grad, nur nachts kann es auch mal kälter werden, sodass eine dünne Jacke oder ein Pulli manchmal von Nöten sind. Die Luftfeuchtigkeit ist bei Weitem nicht so hoch wie im Sommer, was eine Rundreise erheblich vereinfacht und man nicht dauernd auf klimatisierte Busse oder Restaurants angewiesen ist, die es in Kuba auch nicht wie Sand am Meer gibt.

Auch der November ist von der Wetterbeständigkeit her schon etwas ruhiger als die Monate zuvor, eine Garantie gibt es dafür aber nicht – liegt er schließlich noch am Ende der Hurrikan-Saison, die immer etwas versetzt zu den heißen Monaten stattfindet (das Meer muss sich ja schließlich erst langsam aufwärmen, bevor es als Wiege der Wirbelstürme fungieren kann).

Koloniales Gebäude, Havanna, Kuba

Regenzeit auf Kuba

Mai bis Oktober (Schlechtere Reisezeit)

In den Sommermonaten Kubas regnet es viel und stark, zwischen den heftig ausfallenden Niederschlägen gibt es aber auch immer wieder längere sonnige und trockene Perioden, sodass selbst zu dieser Zeit ein Entdeckungs- oder Bade-Urlaub möglich ist. Das Klima ist während dieser Monate tropisch heiß, die hohe Luftfeuchtigkeit durch den aufsteigenden Wasserdampf nach den Regenfällen führt zu einer gewissen Schwüle, die nicht jeder ohne Bedenken leicht übersteht. Besonders ältere Personen haben oft größere Probleme mit der schwülen Hitze. Die Temperaturen klettern tagsüber gerne mal auf 35 Grad Celsius und bleiben auch nachts meist über der 20-Grad-Marke.

Vor allem zwischen Juli und Ende Oktober kommt es immer mal wieder zu Hurrikans. Die tropischen Wirbelstürme entstehen über dem warmen Meer und fügen sich zu einem riesigen Sturm-Monstrum zusammen, das ab und zu auch über Kuba hinwegfegt. Es gibt Jahre, in denen kein heftiger Sturm das Land erreicht, aber auch solche, in denen die Insel mehrmals leicht verwüstet wird. Doch die einheimischen Hotels, Ressorts und die sonstige touristische Infrastruktur ist sehr gut auf diese Fälle eingestellt, weswegen es keinen Grund gibt, auf eine Reise in dieser Jahreszeit komplett zu verzichten. Der Vorteil, in der Nebensaison nach Kuba zu reisen, liegt ganz klar in den zum Vergleich zu der restlichen Jahreshälfte unschlagbaren Tiefstpreisen für die Unterkünfte.

Viñales-Tal im Regen

Foto: „Rain across the valley“, Phil Bartle / CC BY 2.0, bearbeitet

Regionale Klima-Unterschiede

Im Bergland, etwa von 800 bis 1.800 Höhenmeter, die an einigen Stellen in Kuba erreicht werden, kann es das ganze Jahr über regnen. Der Grund dafür liegt vor allem an den Bergen, die oft die vom Meer kommenden Wolken aufstauen, welche sich dann beim Ansteigen abkühlen und abregnen. Hier können im Winter nachts die Temperaturen dem Gefrierpunkt gefährlich nahe kommen.

Im äußersten Südosten der Insel (Region um Guantánamo) herrscht dagegen meist trockenes Wetter, dort regnet es ganzjährig eher selten und es können im Sommer Spitzenwerte um die 40 Grad erreicht werden.

Den Nordwesten der größten Antillen-Insel erreichen dagegen manchmal kalte Winde aus Nordamerika, die das Thermometer auf um die 10 Grad fallen lassen können. Diese Phase hält dann aber nur wenige Tage an, danach wird es schnell wieder wärmer.

Gebirge im HIntergrund von Trinidad, Kuba

Foto: „Road to the mountains“, Claudio Malfitano / CC BY 2.0, bearbeitet

Fazit und Empfehlung

Die Übergangsmonate Oktober/November und April/Mai werden meist als Reisezeit unterschätzt, doch nicht selten ist das Wetter dann noch sehr schön und besonders die Nebensaison-Preise reizen den Schnäppchen-Touristen. Am teuersten ist es wohl zwischen Dezember und März sowie im Juli und August. Dennoch gelten die Monate Dezember bis März für uns als die optimale Reisezeit, um Kuba zu erleben, auch wenn man tiefer in die Geldbörse greifen muss.


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