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Die Lagune von Huacachina – eine bedrohte Touristenattraktion in Peru

Laguna Huacachina

Die Oase von Huacachina, ein beliebtes Ziel in Peru für Backpacker und andere Touristen, ist akut vom Austrocknen bedroht. Und es wird nichts dagegen getan.

Etwa vier Stunden Richtung Süden entfernt von der Hauptstadt Lima liegt das kleine Dorf Huacachina im mit seinen nur etwa 200 Einwohnern. Trotz seiner abgelegenen Lage und nicht gerade beträchtlichen Größe ist diese Oase ein beliebtes Ziel vieler Peru-Reisender und Rucksack-Toursiten. Das liegt einerseits an der kleinen mineralhaltigen Lagune, die von einem unterirdischen Andenfluss gespeist wird, andererseits an den bis zu 100 Meter hohen Sanddünen, die die unbestritten die eindrucksvollsten ihrer Art des ganzen Landes sind. Die Bedeutung des Ortes als Touristen-Attraktion erkennt man auch daran, dass die Oase auf der Rückseite des 100-Nuevo-Sol-Scheines abgebildet ist.

Buggy fahren in Icas WüsteDer früher als Heilbad benutzte, kleine See ist nun vom Austrocknen bedroht. So zog sich das Wasser schon fast zehn Meter vom Ufer zurück und ein Ende des Versiegens ist nicht in Sicht. Die ursprüngliche Größe ließe sich nur durch die nachhaltige Planung einer dauerhaften Nachfüllung der Lagune wiederherstellen, was sich aber als schwierig erweist. Zu der Situation ist es hauptsächlich durch eine höhere Nutzung des Grundwassers und die ständige Bohrung neuer Brunnen gekommen.

Die Gründe, sich den Weg in die Ortschaft nahe der Stadt Ica dennoch nicht zu sparen, sind die actionreichen Buggy-Fahrten durch die Dünen der Sandwüste und das sogenannte Sandboarden, einer Art Snowboarden im Sand. Diese beiden Mehrwerte für Besucher bleiben von der Austrocknung der Lagune wohl unangetastet und somit ist zumindest die touristische Nutzung des Dorfes und seiner dafür angelegten Infrastruktur gesichert. Für die Natur ist die Lage jedoch nicht sehr rosig – sie ist ein Armutszeugnis der Provinzverwaltung, die sich darüber schon viel länger hätte Gedanken machen und Konsequenzen ziehen müssen.


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