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Lateinamerikanische Klassiker-Alben: Filó Machado – „Jazz de Senzala“

Lateinamerikanische Klassiker-Alben: Filó Machado – „Jazz de Senzala“

Mouth Percussion und Scat mit Gitarren-Jazz: Filó Machado präsentiert auf seinem Album „Jazz de Senzala“ eine sensationelle Mischung.

Filó Machado – „Jazz de Senzala“Filó Machado – „Jazz de Senzala“

Maritaca (Tangara), Import / 2004
Brasilien / Jazz, MPB

Es gibt wohl keinen, der dem brasilianischen Gitarristen und Sänger Filó Machado in seiner Kombination von Scat– und Unisono-Gesang zur Gitarre sowie Mouth Percussion das Wasser reichen kann. Auf „Jazz de Senzala“ reizt Machado dies bis ins Letzte aus. Damit wirkt er wie die Umsetzung der Idee eines zum Sänger / Gitarristen gewordenen Schlagzeugers, bei dem auch der manchmal ähnlich agierende João Bosco nicht mehr mitkommen dürfte. Im Unterschied zu seinen früheren Alben lässt Machado hier nur seine Stimme und die Gitarre ohne Beiwerk sprechen und man fühlt sich von den gescatteten Passagen am Ende regelrecht durchmassiert. Reine akustische Physiotherapie also. Atemberaubend.


Hans-Jürgen Lenhart schreibt als regelmäßiger Gastautor für das deutsche Lateinamerika-Magazin Latin-Mag. Er ist Musikjournalist und seit über 20 Jahren Experte für Latin Music. In der Artikelserie Latin Music News berichtet er alle zwei Monate über Neuerscheinungen in der lateinamerikanischen Musikszene.

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