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Der Quilatoa-Loop in Ecuadors Anden – Ein unvergessliches Abenteuer

Zwischen mehreren kleinen Anden-Dörfern verlaufen die dreckigen Straßen des Quilatoa-Loops, einer Rundfahrt mit wunderbaren Zwischenstopps durch eine der schönsten Landschaften Ecuadors.

Wandern in den ecuadorianischen Anden

Man braucht Zeit – etwa vier bis fünf Tage. Man braucht Geduld – die Straßen hier sind schwer befahrbare Schotterpisten. Man braucht Nerven – der öffentliche Nahtransport lässt sehr zu wünschen übrig. Aber man bekommt dafür ein Erlebnis, das einfach unvergesslich bleibt: Traditionelle Bergdörfer, Hochland-Märkte, herausragende Wanderwege und nicht zu vergessen den einzigartigen Kratersee Quilatoa machen die Mehrtages-Tour zu einem der Highlights in dieser südamerikanischen Region.

Chugchilán, Ecuador

Die Dörfer auf dem Rundweg, der alles in allem etwa 200 Kilometer lang ist und viele wackelige Stunden im Bus beansprucht, sind zwar klein, haben aber einiges zu bieten: Den Loop startet man zumeist in Latacunga, einer nicht besonders schönen Kleinstadt, die aber von den Stationen auf dem Loop am besten von Quito aus zu erreichen ist. Allerdings sollte man sich hier unbedingt die Haare schneiden, da gefühlt an jeder Ecke eine Peluquería (Friseursalon) zu finden ist.

Pujilí, etwa zehn Kilometer westlich, besitzt einen netten Sonntagsmarkt, den man sich ansehen kann, wenn man zufällig sonntags hier vorbei kommt. Ansonsten geht es über Tigua weiter nach Zumbahua, wo wiederum am Samstag ein süßer und sehr sehenswerter Markt stattfindet.

Aussicht auf die Laguna Quilatoa

Etwa 15 Kilometer weiter und einige Höhenmeter höher liegt die wunderschöne Krater-Lagune und das Dorf Quilatoa, die der Rundfahrt ihren Namen verleiht. Dort sollte man auf jeden Fall eine Nacht haltmachen und in einer der spartanischen Unterküfte absteigen, wo man abends in einem Gemeinschaftsraum am Feuer mit vielen weiteren Besuchern einen selbstgemachten Eintopf schlürft. Einen eigenen Schlafsack sollte man aber eventuell einpacken, da es hier nachts extrem kalt werden kann.

Anden-Landschaft in Ecuador

Von der Lagune aus gelangt man entweder zu Fuß (wer fit auf den Beinen ist und sich nicht davon einschüchtern lässt, seinen schweren Rucksack 14 Kilometer zu tragen) oder per Kleinbus nach Chugchilán. Selbst wer sich den atemberaubenden aber wegen der Last sehr anstrengenden Wanderweg nicht antun möchte, kann auch Chugchilán zu seiner Basis für Ausflüge auf die Pfade der umliegenden Berge und Hügel machen. Auch Reit-Touren mit einheimischen Führern sind unter anderem von hier aus möglich.

Obst und Gemüse, Markt in Saquísili

Über das kleine Sigchos erreicht man schließlich die letzte Station, nämlich Saquisilí, wo der interessanteste Markt auf dem Rundweg stattfindet. Jeden Donnerstag versammeln sich hunderte, sogar tausende Einheimische, um auf dem indigenen Hochlandmarkt alles Mögliche zu verkaufen: Obst, Gemüse, Kräuter, Fleisch, Handwerk, Stoffe, illegal  kopierte DVD & CDs, Haushaltswaren, Kleidung und sogar Tiere. Schon in der Dunkelheit reisen die Bewohner der Peripherie-Dörfer nach Saquisilí, um ab 6 oder 7 Uhr ein bisschen Geld für die Familienkasse zu hinzu zu verdienen. Neben dem berühmten Markt in Otavalo gilt dieser als einer der wichtigsten des Landes und vergleichsweise authentischer, da hier nicht die Touristen, sondern immer noch die Ecuadorianer selbst die Haupt-Zielgruppe der Verkäufer ist.

 


Schön, dass ihr hier seid! Ich bin Stephan und schreibe hier über meine Leidenschaft. Mit mir könnt ihr Lateinamerika erleben, lesen und lieben lernen! Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Pinterest folgen wollt.

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