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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Chile – Top 10

Chile, das lange Land in Südamerika, besitzt koloniale Städte, wunderbare Küsten, gigantische Berge und einsame Wüsten. Hier die Top-10-Sehenswürdigkeiten:

Die Highlights von Chile

1. Das Valle de La Luna in der Atacama-Wüste

Das „Tal des Mondes“, wie es übersetzt ins Deutsche heißt, liegt nur etwa 15 Kilometer vom Hauptort der trockenen Atacama-Wüste, San Pedro de Atacama, entfernt und ist deshalb sehr gut auf einer Tagestour zu erreichen. Die Gesteinslandschaft, die man hier antrifft, gleicht der Mondoberfläche, daher der eingängige Name. Besonders beeindruckend ist das Tal, wenn man es bei aufgehender oder untergehender Sonne erlebt und die Salzformationen (am bekanntesten: Las Tres Marías) längliche Schatten ziehen. Für viele Reisende ist die Atacama-Wüste der perfekte Anschlusspunkt an die Salar de Uyuni, eine riesige Salzwüste in Bolivien.

Valle de la Luna, Atacama-Wüste

Foto: „Valle de la Luna“, ReflectedSerendipity / CC BY-SA 2.0, bearbeitet

2. Der Rapa-Nui-Nationalpark auf der Osterinsel

Die abgelegene Insel im Südostpazifik ist eigentlich eine Top-Sehenswürdigkeit für sich. Etwa 3.500 Kilometer von der chilenischen Küste und 2.000 Kilometer von der nächstgelegenen bewohnten Insel Pitcairn entfernt liegt die Isla de Pascua irgendwo im Nirgendwo. Durch die Abgeschiedenheit ist die Artenvielfalt der Flora und Fauna sehr überschaubar, es bestand niemals Anschluss an das Festland. Heutzutage gelangt man entweder per Schiff oder per Flugzeug über Santiago de Chile oder Tahiti  (ca. 4.250 Kilimeter) auf die Osterinsel. Am interessantesten sind die ca. 600 bis 800 von den Ureinwohnern aufgestellten Steinstatuen Moai, die das Eiland bewachen. Der Zweck ihrer Errichtung ist bis heute noch nicht aufgeklärt. Man vermutet, dass die ein Bindeglied zwischen den Lebenden und den toten Häuptlingen und Ahnen, die sie darstellen, herstellen sollten.

Rapa Nui, Moai

Foto: „Rano Raraku moai – statues – Easter Island – Rapa Nui – Isla de Pascua“, David Berkowitz / CC BY 2.0, bearbeitet

3. Der Nationalpark Torres del Paine

Die Torres del Paine sind drei spitze Felsenberge, die wie Nadeln in den Himmel ragen („paine“ bedeutet aus dem Tehuelche übersetzt „himmelblau“). Um sie herum wurde 1959 der Nationalpark gegründet, der aus Gebirge, Wäldern, Seen, Flüssen und Gletschern besteht, also dem Naturfreund viel zu bieten hat. Auch die Fauna ist mit den hier ansässigen Guanacos und speziellen Vogelarten wie Nandus und Kondoren sehr ausgeprägt – für Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Vogelbeobachter und Gletschertouristen also ein perfektes Paradies. Im Norden grenzt der Park an sein argentinisches Pendant, dem Nationalpark Los Glaciares.

Nationalpark Torres del Paine

Foto: „Nationalpark Torres del Paine“, Mirko Thiessen / CC BY-SA 2.0, bearbeitet

4. Die Kolonialstadt Valparaíso am Pazifik

Etwa 120 Kilometer westlich der Hauptstadt Santiago de Chile liegt am südlichen Ende einer großen Bucht die kulturelle Hauptsstadt Chiles: Valparaíso („Paradiesisches Tal“). In der Altstadt, die mit alten, kolonialen Gebäuden gespickt ist, haben sich viele Maler, Musiker, Literaten und andere Künstler niedergelassen. Abends verbringt man am besten auf dem Cerro Concepción und dem Cerro Alegre seine Zeit, zwei der vielen Hügel in der Stadt, die vor allem mit studentischen Kneipen und einer schönen Atmosphäre locken.

Kulturstadt Valparaíso in Chile

Foto: „Iglesia Luterana, Valparaiso“, Carlos Reusser Monsalvez / CC BY 2.0, bearbeitet

5. Der Lauca-Nationalpark an der bolivianischen Grenze

Lauca ist der nördlichste der chilenischen Nationalparks, und einer der schönsten. Auf einer enormen Höhe gelegen und von etlichen über 6.000 Meter hohen Vulkanen umgeben bietet er dem Naturliebhaber wunderschöne Panoramen. An einem der höchstgelegenen Seen der Welt, dem Lago Chungará (übertrumpft vom massiven Vulkan Parinacota), kann man Flamingos, Guanacos, Vicuñas und Kondore beobachten. Auch Pumas leben in diesem Gebiet. Sie lassen sich aber sehr selten blicken und meiden den Kontakt zu Menschen. Nach einer anstrengenden Erkundungstour durch diese Andenregion eignet sich ein entspannendes Bad in den heißen Quellen von Jurasi.

Parque Nacional Lauca, Chile

Foto: „IMG_2893Chile_Lauca_NP“, donchili / CC BY-SA 2.0, bearbeitet

6. Das einsame Feuerland und die südlichste Stadt Punta Arenas

Gegenüber der Insel Feuerland liegt an der Magellan-Straße die südlichste Großstadt der Welt: Punta Arenas. Hier hat sich ein buntes Gemisch von Kulturen und Völkern der Welt angesiedelt, von britischen Schafzüchtern, portugiesischen Seefahrern bis hin zu Kroaten, Russen und Juden. Sehenswürdigkeiten der Stadt sind unter anderen der schöne Friedhof und die Schiffwracks am städtischen Strand. Doch am spektakulärsten ist und bleibt die Naturszenerie, die sich dem auf die Insel übersetzenden Feuerland-Besucher darstellt: Traumhafte Gebirgsketten, von Pinguinen bewohnte Kanal-Inseln sowie Wälder und Gletscher, soweit das Auge reicht.

Südlichste Stadt Punta Arenas

Foto: „Punta Arenas“, Mirko Thiessen / CC BY-SA 2.0, bearbeitet

7. Der Vulkan Villarica in der Zona de los Lagos

Der Villarica, ein 2.840 Meter hoher Vulkan in der Nähe zu Argentiniens Grenze, gehört zum pazifischen Feuerring und ist auch heute noch aktiv. In den letzten 500 Jahren registrierte man über 50 Ausbrüche, hunderte Menschen ließen bei Eruptionen und Erdbeben in der Region schon ihr Leben. Heutzutage gehört er, grazil und dreieckig, zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Chiles. In den Sommermonaten können Hobby-Bergsteiger mit geführten Touren bis zu seinem Kraterrand wandern.

Vulkan Villarica in Chile

Foto: „Volcan Villarica“, CHeitz / CC BY 2.0, bearbeitet

8. Die Insel Chiloé und ihre Kirchen

Die Insel Chiloé ist nach Feuerland, welches halb zu Argentinien gehört, die zweitgrößte Insel Chiles. Sie gilt als Herkunftsort der Kartoffel, da hier die älteste  bekannte Sorte nachgewiesen wurde. Die Ureinwohner Huilliche, die im 17. Jahrhundert stark von den ankommenden Jesuiten missioniert wurden, sind bekannt für ihre ausgeprägte Mythologie (Beispiel: Glauben an Geisterschiffe). Doch gerade der aufkommende Katholizismus ist Grund für die Hauptattraktionen der Insel: die gut erhaltenen Holzkirchen, die inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Holzkirche auf Chiloé, Chile

Foto: „Church of Nercón“, Srikanth Jandhyala / CC BY 2.0, bearbeitet

9. Die Hauptstadt Santiago de Chile

Die riesige Stadt Santiago befindet sich in einem Tal zwischen den Anden und dem Pazifik. Durch diese Lage entsteht oft ein Inversionswetter, sodass sich der Smog in der Stadt hält und die Atemluft elendig verschmutzt. Nach einem kurzen Regenschauer ist die Luft aber wieder rein und die Stadt am schönsten. An einem solchen Tag sollte man auf den Cerro Santa Lucía oder auf den Cerro San Cristóbal steigen (oder sich fahren lassen), um die klare Aussicht über die Metropolregion zu genießen. Sehenswert sind zudem die Theater, Museen und Universitäten der Stadt, die Plaza de Armas mit der imposanten Kathedrale, der Palacio de la Moneda (Präsidentensitz), die Iglesia San Francisco, das Künstler- und Ausgehviertel Bellavista und die Shoppingalleen im Stadtteil Providencia.

Hauptstadt von Chile: Santiago

Foto: „Santiago“, Christian Córdova / CC BY 2.0, bearbeitet

10. Die Steilküste von La Portada bei Antofagasta

Etwa 20 Kilometer nördlich der schönen Stadt Antofagasta erstreckt sich eine wunderschöne Steilküste den Ozean entlang. An einer Stelle erweitert sich die felsige Küste ins Meer hinein, wo durch die Erosion und Verwitterung der Jahrmillionen ein natürliches Felsentor entstand, das La Portada getauft wurde.

La Portada, Antofagasta, Chile

Foto: „La Portada“, Patricio Herrera / CC BY 2.0, bearbeitet


Schön, dass ihr hier seid! Ich bin Stephan und schreibe hier über meine Leidenschaft. Mit mir könnt ihr Lateinamerika erleben, lesen und lieben lernen! Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Pinterest folgen wollt.

3 Kommentare

  1. Renate Krajewski · 28. Juni 2016 Reply

    Hey Stephan, ich heiße Renate und würde gerne etwas über deine Reisen in Peru , Bolivien und Chile lesen . Mein Man und ich würden gerne diese Länder nächstes Jahr im Frühjahr bereisen. Wir sind schon älter und haben noch nicht viel Erfahrung mit Rucksackreisen. Wäre toll wenn du einige Tips für uns hättest und hast du einen Block, wo man etwas über deine Reisen lesen kann .
    LG Renate

  2. Bianca Lehnerdt · 4. Dezember 2016 Reply

    Hi Stephan,

    ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Ich möchte mit meiner Familie evtl. im nächsten Dezember nach Chile. Ersteinmal nach Santiago und dann per Auto weiter südlich. Welche Sehenswürdigkeiten sind empfehlenswert? Welche ist die schönste Stadt Deiner Meinung nach? Wie ist das mit Autoverleih, also wenn man selbst fahren möchte? Sind Unterkünfte sehr teuer? Wir sind zu fünft. Braucht man ein Visum? Wir leben in Windhoek, Namibia.
    Ich würde mich sehr freuen von Dir zu hören.
    L.Gr.
    BIANCA

    • Stephan Braun
      Stephan Braun · 5. Dezember 2016 Reply

      Hallo Bianca, das sind ja sehr viele Fragen. Bitte versteh, dass ich dir die nicht alle auf die Schnelle beantworten kann. Vielleicht gehst du einfach mal in ein passendes Reisebüro und sprichst mit denen, die sollten dir Auskunft geben können. Ansonsten hoffe ich, dir ein bisschen mit meinem Artikeln über Chile helfen zu können. Viel Spaß auf eurer Reise!

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