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Feuerland – In Argentiniens südlichster Stadt Ushuaia ist die Hölle los

Nationalpark Tierra del FuegoZumindest kann man das so sagen, wenn man die Touristenmassen sieht, die es hier jährlich zur Hauptsaison im Dezember und Januar hinzieht. Und trotzdem fühlt man sich hier manchmal einsam.

Denn trotz der tausenden von Besuchern bleibt die Stadt klein und beschaulich. Die Wanderwege der Berge auf diesem südlichen Zipfel des Landes sind auch kaum frequentiert. Nur auf den Fähren, die den Beagle Kanal täglich auf und ab schippern, damit die Reisenden die reiche Tierwelt auf den kleinen Inseln begutachten können, ist man nie allein.

Pinguinkolonie in Feuerland, ArgentinienDie Hauptstraße der Stadt ist die Calle San Martín, auf der man alles bekommt, was das Reiseherz begehrt: Von neuen Wanderschuhen, dicken Trekkingjacken, Postkarten, bis hin zu anderen Souvenirs und Lebensmitteln aus aller Welt. Fühlt sich also gar nicht so an, als wäre man in einer der südlichsten Stadt der Erde. Denn die „Ciudad más austral del mundo“ ist sie sicher nicht, da gäbe es noch Konkurrenten wie das chilenische Puerto Williams oder Stanley auf den Falkland Inseln (Islas Malvinas), die definitiv weiter im Süden liegen. Aber das ist den Menschen in Ushuaia egal, denn die Stadt ist mit ihrem Kreuzfahrtschiffhafen auf jeden Fall die bekannteste unter ihnen. Über 90 Prozent der Richtung Antarktis schwimmenden Schiffe müssen hier nämlich ein letztes Mal Proviant aufnehmen.

Blick vom Cerro Guánaco, FeuerlandDennoch fühlt es sich manchmal so an, als wäre man alleine am letzten Ende der Erde. Wie zum Beispiel auf dem Gipfel des Cerro Guánaco, von dem man eine atemberaubende Rundumsicht genießen kann – und nirgends eine Menschenseele oder ein anderes Anzeichen von Zivilisation. Oder im naheliegenden Nationalpark Tierra del Fuego, wo es aber zumindest noch ein paar andere Touristen hinführt und man sich nicht gänzlich einsam vorkommt.

Ushuaia, Feuerland, ArgentinienSo bezaubernd die sie umgebende Natur auch sein mag, so hässlich ist Ushuaia selbst. Zwischen zwar manchmal schön anmutenden Holzhäusern finden sich Wellblechhütten, die einfache und unbegeisternde Kirche Nuestra Señora de la Merced, und bunt angemalte Häuser, von denen aber schon lange der Putz abbröckelt – wohl der extremen Witterung verschuldet. Eben ein Ort, „an dem man nicht [einmal] begraben sein möchte“, wie es Bruce Chatwin in seinem Buch „In Patagonien“ treffend ausdrückte. Also doch eher der Arsch der Welt, als das Ende der Welt? Für mich sind und bleiben die Stadt Ushuaia und das Land des Feuers zwei Gegensätze, die man unbedingt besuchen sollte.


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