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Film-Erfolg aus Mexiko: „Plötzlich Vater“ („No Se Aceptan Devoluciones“)

Jetzt neu auf DVD und Blu-ray: Die mexikanische Komödie „Plötzlich Vater“ ist ein sehenswerter Familien-Film über die unerwarteten Wendungen des Lebens.

Handlung von „Plötzlich Vater“

Der in Acapulco lebende Valentín (Eugenio Derbez, gleichzeitig der Regisseur des Films) ist ein Draufgänger und kennt in seinem Alltag keine Verpflichtungen. Er macht Party, lebt in den Tag hinein und hat andauernd neue Geliebte an seiner Seite, mit denen er es meist nicht besonders ernst meint. Doch eines Tages resultiert eines dieser Abenteuer in einer ebensolchen Verpflichtung, die er so gar nicht leiden kann. Seine Verflossene Julie (Jessica Lindsay) steht plötzlich vor der Tür und hält ihm Maggie hin, ein kleines Baby, das seines sein soll. Um das Taxi zu zahlen, verschwindet Julie kurz – und kommt erstmal nicht wieder. So ist Valentín mit dem winzigen Neuankömmling alleine und weiß erst einmal nicht, sich zurecht zu finden.

Anfangs versucht er alles, um die Mutter in Kalifornien ausfindig zu machen, sodass er sein Playboy-Dasein weiterführen kann. Doch als die Suche ohne Erfolg bleibt, muss er sich mit der Situation anfreunden und arrangiert sich über die Jahre hinweg, plötzlich Vater zu sein. Als Stuntman arbeitet er in Los Angeles und überwindet dabei regelmäßig seine Ängste, die er seit seiner Kindheit durch die falsche Erziehung seines Vaters besitzt. Doch um seiner Tochter ein solch angstvolles Leben zu ersparen, versucht er alle Probleme von ihr fern zu halten und erschafft für sie eine Fantasiewelt, in der ihre Mutter sie niemals grundlos verlassen hat, sondern auf Rettungsmissionen durch die Welt reist und davon in von Valentín gefälschten Briefen berichtet.

Die kleine, inzwischen siebenjährige Maggie (gespielt von der zauberhaften Loreto Peralto) wird zu Valentíns bester Freundin und Stunt-Coach, wofür sie schon gerne mal die Schule schwänzen muss. Durch die gut bezahlte Arbeit ermöglicht ihr ihr Vater alles, was sie sich wünscht und erlebt somit eine glückliche Kindheit. Bis auf einmal ihre Mutter wieder vor der Türe steht und das Leben der beiden erneut gehörig auf den Kopf stellt. Ab diesem Moment wird der anfangs leicht klamaukige Film zu einer echten Gefühlsschlacht, bei der man mal weinen, mal lachen muss. Bis zum herzergreifenden Finale, das so wohl keiner erwartet.

Sehenswerter Erfolg aus Mexiko

In Mexiko war der Film extrem erfolgreich, schwappte sogar in die USA hinüber, wo er auch eine beachtliche Anzahl an Zuschauern ins Kino lockte. Er wurde mit Preisen überhäuft und avancierte schnell zum Publikumsliebling, wurde am Ende sogar noch erfolgreicher als die mexikanische Komödie „Die Kinder des Señor Noble“, die kurz zuvor ebenfalls Besucherrekorde feierte. Der Regisseur und Hauotdarsteller Derbez arbeitete insgesamt mehr als zwölf Jahre an dem Film, was sich am Ende durchaus gelohnt hat. Trotz mehrfacher Übertreibung sowohl im Klamauk als auch in den Kulissen, die von der Spielzeug-Wohnung bis zum kitschigen Sonnenuntergang sehr übersättigt wirken, entwickelt sich der Film mit fortlaufender Handlung zu einem wunderbaren Film, den man unbedingt bis zum Schluss sehen sollte – denn dort entfaltet er erst so richtig seine Kraft.


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