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Oh, wie schön ist Panama – Die Top 10 Sehenswürdigkeiten

Panama gilt in der Literatur als schön, das wissen wir seit Janosch. Doch in der realen Welt ist dies nicht anders. Hier die Top-10-Sehenswürdigkeiten:

Highlights von Panama

1. Die paradiesischen San Blas Inseln

Auf den 365 Islas de San Blas gibt es selten Elektrizität, kaum Straßen und so gut wie nie Stress. Man ist umgeben von tief-blauem Wasser, rein-weißem Strand und haushohen Palmen. Wer gerne einmal absolut abschalten möchte, sollte sich einige Tage in dieses Natur-Paradies begeben, das man am besten per Segel- oder kleinem Motorboot erkunden sollte. Die indigene Bevölkerung, das Volk der Guna, die die Inseln, die sie selbst Guna Yala nennen, seit Jahrhunderten bewohnen, verwalten sie autonom von der panamaischen Regierung. Sie leben hauptsächlich vom Fischfang und der Landwirtschaft und sind von Grund auf freundlich zu Besuchern, die sie mit ihren bunt bestickten Molas willkommen heißen. Die tropischen Eilande werden von dichten Korallenriffen geschützt, die wegen der geringen Tourismus in der Region noch sehr intakt und somit reich an Korallen, Fischen, Muscheln und Krabben sind – perfekt für ambitionierte Taucher und Schnorchler.

Natur-Paradies von San Blas, Panama

Foto: Latin-Mag

2. Der einzigartige Panama-Kanal

Der von Menschenhand erbaute Kanal, der die beiden Ozeane Pazifik und Atlantik verbindet und durch den eine erhebliche Abkürzung für die Schifffahrt erschaffen wurde, gilt als eine der großartigsten Konstruktionen der Menschheitsgeschichte. Im Miraflores Locks Museum kann man sich einerseits über den Bau des Kanals informieren und andererseits die Aussicht auf die Stahlriesen genießen, die sich ihren Weg durch die massiven Schleusen bahnen. Einfach atemberaubend! Wer davon nicht genug hat, sollte den Panama-Kanal selbst auf einem Schiff durchqueren, das etwa vier bis acht Stunden dauert (je nach Boot). Besonders entdeckenswert ist der Lago Gatún, ein einmaliges Naturparadies inmitten des Landes, auch ein Teil vom Panama-Kana. Hier gibt es Äffchen, Krokodile, Vögel und vieles mehr.

Panama-Kanal

Foto: „Ship crossing the Panama canal“, Serge / CC BY-SA 2.0, bearbeitet

3. Das karibische Juwel Bocas del Toro

Die Inseln um Bocas del Toro sind bei vielen Reisenden wegen ihres karibischen Flairs beliebt. Viele günstige Unterkünfte und Restaurants lassen das Backpacker-Herz höher schlagen. Um die Isla Bastimentos, die als kleiner Geheimtipp ein bisschen weniger Aufmerksamkeit bekommt wie das quirlige Bocas auf der Isla Colón, wurde ein Meeres-Nationalpark geschaffen, der für Liebhaber der Unterwasserwelt echte Schätze birgt. Auch Surfer und Sonnenbader kommen auf dem Archipel auf ihre Kosten. Wer sich die Strapazen einer kleinen Regenwald-Wanderung antut, der findet vielleicht sogar einen einsamen Sandstrand ganz für sich alleine.

Bocas del Toro, Panama

Foto: „Bocas del Toro, Panamá“, Carlos Adampol Galindo / CC BY-SA 2.0, bearbeitet

4. Die pulsierende Hauptstadt von Panama

Nicht nur der Panama-Kanal ist in der Hauptstadt sehenswert. Die 1,5-Millionen-Einwohner-Metropole bietet einerseits moderne Viertel mit angesagten Shops, riesigen Bürogebäuden und bester Infrastruktur, andererseits ein ebenso interessantes wie geschichtsträchtiges Kolonialviertel, das Casco Viejo mit tollen Aussichten auf die Bucht. Hier reihen sich in den bunten, oft restaurierten Häusern der ehemaligen spanischen Siedler Boutiquen, Restaurants, Hotels, Bars und Clubs aneinander, sodass man sowohl tagsüber beim Shoppen als auch nachts beim Feiern nie zu kurz kommt. Auf dem Ancon Hill bekommt man die beste Aussicht auf dieses koloniale Herz Panama-Stadts.

Skyline von Panama-Stadt

Foto: Latin-Mag

Zusätzliche Sehenswürdigkeiten sind der Präsidentenpalast (Palacio de las Garzas), die Franz-von-Assisi-Kirche, die Puente de las Américas, der oberste Gerichtshof, der Metropolitan Park für Naturfreunde und die Ruinen von Panama Viejo (erste Siedlung in der Nähe des heutigen Zentrums, die damals zerstört wurde vom Piraten Henry Morgan). Unvergesslich bleibt jedem Besucher aber am Ende die größte Skyline Zentralamerikas, die man in einem lateinamerikanischen Land so erstmal nicht erwartet.

Altstadt von Panama

Foto: „Casco Viejo, Panama City“, Kent MacElwee / CC BY 2.0, bearbeitet

5. Der grüne Nationalpark Darién

Das Gebiet im Südosten des Landes an der Grenze zu Kolumbien war eines der ersten Gebiete des Inlandes, das nach der Entdeckung Amerikas versucht wurde zu besiedeln. Wegen der rauen Beschaffenheit der Natur, die hier besonders vielfältig ist, ist dies den Siedlern erfreulicherweise nicht geglückt, weswegen es auch heute noch eine der artenreichsten Regenwald-Regionen der Erde ist. Heutzutage wird es aber wieder durch Rodungen auf Kolumbiens Seite und den geplanten Ausbau der Panamericana auf dem letzten fehlenden Stück durch Menschenhand bedroht. Im Inland sind die Hügel und kleinen Berge mit dichtestem Dschungel überwachsen, an den Küsten reihen sich Mangroven aneinander und werden nur durch Lagunen oder Sandstrände unterbrochen.

6. Die Kleinstadt Boquete und der Quetzal Trail

Das vulkanische Hochland von Bajo Boquete, wie die Haupstadt der Region genannt wird, ist ein Paradies für Natur-Liebhaber. Hier ist eines der letzten Rückzugsgebiete des Quetzal, eines Vogels, der auch im nördlicheren Guatemala ein Nationalsymbol und der Name der Landeswährung ist. Auf dem wunderbaren Sendero de los Quetzales, einem Wanderpfad, der zwei Täler in der Region nahe des Laufes des Río Caldera verbindet, kann man das schüchterne Tier vielleicht zu Gesicht bekommen. Beeindruckend ist im Nationalpark-Gebiet auch der inaktive Vulkan Barú, der gleichzeitig höchste Berg Panamas.

Sendero de los Quetzales – Boquete, Panama

Foto: „Beginning of the Sendero de los Quetzales, Cerro Punta, Panama“, Randal Sheppard / CC BY-SA 2.0, bearbeitet

7. Die große Tropeninsel Coiba

Die größte Insel Mittelamerikas vor der Pazifik-Küste Panamas ist ein einziges Wunder der Natur. Es ist unwahrscheinlich, dass man irgendwo anders auf der Welt eine größere Biodiversität unter Wasser finden kann (höchstens auf den Galápagos-Inseln, die zur gleichen Zeit wie Coiba entstanden sind). Die Ufergewässer der Insel sind perfekt mit Schnorchel oder Sauerstoffflasche zu erkunden, aber auch von Booten aus oder am Strand hat man des Öfteren Top-Sichtungsmöglichkeiten anderer Tierarten wie Wale oder Schildkröten. Die Flora und Fauna von Coiba sind in Panama unschlagbar! Kaum zu glauben, dass die Insel einmal als Strafgefangenen-Lager benutzt wurde. Aber genau das ist wohl der Clou an der Geschichte: So blieb das Paradies jahrzehntelang beinahe unberührt.

Kleine Isla Coibita / Ranchería

Foto: Latin-Mag

Unterwasserwelt von Coiba, Panama

Foto: „Lobster“, LASZLO ILYES / CC BY 2.0, bearbeitet

8. Der Festungshafen von Portobelo

Das koloniale Portobelo war einst ein wichtiger Hafen an der Karibik-Küste zu Zeiten der spanischen Siedler in den Folge-Jahrzehnten nach der Entdeckung der Bucht von Christoph Kolumbus im Jahr 1502, der sie „Schöner Hafen“ taufte. Er wurde durch massive Festungen vor Piraten wie Francis Drake beschützt, die inzwischen auf der Liste des (gefährdeten) Weltkulturerbes der Menschheit stehen. Sehenswert sind die Ruinen der Burg Santiago de la Gloria, die Bastion San Jerónimo, die Casa Fuerte de Santiago sowie die Iglesia San Felipe.

Festungen in Portobelo, Panama

Foto: Erik Dahlin / CC BY 2.0, bearbeitet

9. Die quirlige Calzada de Amador

Der Amador Causeway wurde beim Bau vom Panama-Kanal aufgeschüttet. In heutiger Zeit verbindet der Damm durch eine Straße, die gerne von Spaziergängern, (Inline-)Skatern und Radfahrern genutzt wird, die vier Inseln Noas, Perico, Colebra und Flamenco. Es haben sich viele Geschäfte und Restaurants angesiedelt, sodass der Causeway inzwischen nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Touristen, die oft mit riesigen Kreuzfahrtschiffen anlegen, sehr beliebt ist. Auch ein tropisches Meeresinstitut und eine Halle für Großveranstaltungen locken viele Menschen hierher, um die schönen Dinge des Lebens zu genießen. Von hier aus gibt es auch die Möglichkeit zur Überfahrt auf die Isla Taboga, einem Naherholungsgebiet für städtische Panamaer. Dort steht auch die zweitälteste Kirche der westlichen Hemisphäre.

Calzada de Amador, Panama

Foto: „Panamá“, Christian Córdova / CC BY 2.0, bearbeitet

10. Der Golf von Chiquirí und das Dorf Santa Catalina

Das kleine Dörfchen Santa Catalina ist besonders berühmt für seine guten Wellen, die in der internationalen Surfgemeinde kein Geheimtipp mehr sind. Gelegen im Golf von Chiquirí verzaubert das wilde Umland ebenfalls mit grünem Urwald und einer schönen Unterwasserwelt. Der lange, dunkle Sandstrand Playa Estero ist eine Augenweide. Besonders gut kann man abends in Santa Catalina Fisch und Meeresfrüchte essen gehen, als beste Tipps gelten die beiden kleinen, rustikalen Open-Air-Restaurants El Encuentro und Chano’s Point.

Sonnenuntergang in Santa Catalina, Panama

Foto: Latin-Mag


Schön, dass ihr hier seid! Ich bin Stephan und schreibe hier über meine Leidenschaft. Mit mir könnt ihr Lateinamerika erleben, lesen und lieben lernen! Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf Facebook, Twitter, Google+ oder Pinterest folgen wollt.

5 Kommentare

  1. Patrick · 1. Dezember 2016 Reply

    Hey Stephan,

    dein Blog war uns bisher eine tolle Inspiration für unsere Reise jetzt im Dezember nach Panama! Danke dafür!

  2. Jacqueline Trobis · 24. Januar 2017 Reply

    Hallo Stephan,

    Dein Blog ist wirklich hilfreich. Meine Freundinnen und ich würden gerne eine kleine Rundreise durch Mittelamerika machen. Start Panama. Könntest du uns einen Tipp geben, wie wir am besten von einem Land in das andere gelangen ? Gibt es bestimmte Busunternehmen oder würdest du fliegen empfehlen ?

    Liebe Grüße,
    Jacqueline

    • Stephan Braun
      Stephan Braun · 24. Januar 2017 Reply

      Hallo Jacqueline,

      es geht beides sehr gut. Busfahren dauert halt länger und du musst an der Grenze immer aussteigen, um die Migrationsstellen zu besuchen, das machen die Busfahrer aber automatisch. Fliegen ist einfach, aber auch teurer – hier kommst du auch meistens nur in die Hauptstadt. Ich empfehle dir, Bus zu fahren, da sieht man mehr und spart sich Geld!

  3. Jasmina Vigo · 30. Januar 2017 Reply

    Hallo Stephan,

    Dein Block ist wirklich super!. Ende Februar fliege ich nach Panana und würde gerne Panama city, Bocas del Toro und Panamakanal besuchen. Kannst du mir vielleicht sagen wie ich das am beste mache? Bus,Flieger? habe nur 6 Tagen, weiss nicht mal ob das machtbar ist :D.

    Ich bedanke mich Im Voraus für deine Hilfe!

    LG Jasmina

    • Stephan Braun
      Stephan Braun · 1. Februar 2017 Reply

      Hallo Jasmina,

      den Panama-Kanal kannst du dir mit einer Tour oder einem Shuttlebus von Panama-Stadt ansehen. Nach Bocas kommst du auch mit dem BUs, dauert aber lange. Teurer, dafür schneller geht’s mit einem Flieger von Air Panama.

      Viel Spaß!

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