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Die 10 schönsten Strände an Kolumbiens Küste

Die 10 schönsten Strände an Kolumbiens Küste

Pazifik oder Karibik? Surfen oder Baden? Alles ist an Kolumbiens Küste möglich – hier die Top-10-Strände von Kolumbien.

Diese Liste der tollsten Strände Kolumbiens ist natürlich eine rein subjektive – wie soll man schon die Schönheit eines Strands messen? Dennoch denke ich, dass dies die beeindruckendsten Küstenstreifen des kolumbischen Festlands und der zum Land gehörenden Inseln sind. Einige davon zählen sogar zu den schönsten Sehenswürdigkeiten des Landes.

Die Top-10-Strände in Kolumbien

1. Playa Blanca auf der Isla Barú

Bei meinem ersten Kolumbien-Trip im Jahr 2010 besuchte ich diese von Santa Marta aus schnell zu erreichende Insel Barú, deren Top-Strand mit dem absolut passenden Namen Playa Blanca damals noch kaum frequentiert und ein kleiner Geheimtipp war. Inzwischen, so habe ich gehört, fahren dorthin viele Tagesausflügler in etlichen Booten, sodass es mit der Ruhe etwas dahin ist.

Als Tipp würde ich vorschlagen, eine Übernachtung in einer der einfachen Hütten oder in der Hängematte zu buchen (Achtung vor den Sandfliegen!), um abends den Sonnenuntergang mit möglichst wenigen anderen Menschen am Strand verbringen zu können. Die Einheimischen servieren abends einfache Fischgerichte mit Reis, manchmal gibt es nachmittags eine tropische Kokosnuss zur Erfrischung.

(Das Vorschau-Bild ganz oben im Artikel zeigt ebenfalls den Playa Blanca auf der Isla Barú)

Abends am Playa Blanca

2. Cabo San Juan im Tayrona Nationalpark

Der wohl bekannteste Nationalpark Kolumbiens heißt Tayrona und ist von Santa Marta ebenfalls sehr schnell auf Touren zu erreichen. Wie es immer so ist, wenn etwas wunderschön und gut gelegen ist, bleiben die Touristenmassen nicht lange fern. Aber trotz hoher Frequentiertheit sollte man sich diese einzigartige karibische Atmosphäre mit gelb-weißen Sandstränden, türkisblauem Meer und tausenden übers Wasser hängenden Palmen nicht entgehen lassen, es sieht einfach alles aus wie im schönsten Traum.

Cabo San Juan, Tayrona

3. Schwarzer Sand von Morro Mico bei Nuquí

Ein etwas anderer Strand-Typ ist an der Pazifik-Küste bei Nuquí zu finden. Im dunklen Sand von Morro Mico vergraben Meeresschildkröten einmal jährlich ihre Eier. Außerdem lassen sich von Juni bis Oktober Buckelware im Gewässer vor Nuquí beobachten – wenn man Glück hat, ist das ein wahres Naturschauspiel. Wer von der Fauna des Strandes genug hat, hat sich mit wunderbaren Aktivitäten wie Wellenreiten, Tauchen oder Kanufahren die Zeit vertreiben. Auch Wanderungen in den bis an den Strand reichenden Regenwald sind sehr zu empfehlen.

Schwarzer Sand von Morro Mico bei Nuquí

Foto: „Morro Mico – Playa“, David Leonardo Méndez Hernández / CC BY 2.0, bearbeitet

4. San Andrés & Providencia

Die beiden Inseln liegen eigentlich viel näher dran an Nicaragua als an Kolumbien. Dennoch gehören sie zu dem südamerikanischen und nicht zu dem mittelamerikanischen Land und besitzen einige der schönstens Strände Kolumbiens. Besonders die Isla de Providencia ist ein echter Geheimtipp, da sie schwerer zu erreichen ist als die benachbarte Insel San Andrés und somit weniger Besucher anzieht. Die unberührte Insel hat eine strikte Überwachung der Bebauung, um die Zerstörung der Natur zu vermeiden. Providencia ist etwas fesiger und bergiger als die 90 Kilometer entfernte Isla de San Andrés, beide Inseln bieten aber perfekte Postkartenmotive aus grünen Kokospalmen, türkisem Meer und weißem Sand. Vor den Inseln liegt das drittgrößte Korallenriff weltweit nach seinen großen Geschwistern in Australien (Great Barrier Reef) und Belize (Belize Barrier Reef).

Strand auf der Insel Providencia

Foto: „Old Providence“, Chiara / CC BY 2.0, bearbeitet

5. Strände von Palomino

Palomino wurde inzwischen auch schon von den Backpacker-Massen entdeckt, weswegen auch hier ein Party-Hostel mit dazugehörigem vollen Strand nicht fehlen. Gar nicht so weit davon entfernt findet man allerdings auch noch verlassenere Spots auf dem feinen Sandstrand, von dem man in der einen Richtung ein wundervolles Karibik-Panorama genießen kann; in der anderen Richtung türmen sich dagegen langsam die Berge der Sierra Nevada auf, was einen vollkommenen Rundum-Blick ermöglicht. Von hier aus kann man kleine Wanderungen in die Sierra starten oder sogar einen etwas abenteuerlustigeren Rafting-Trip wagen.

Strände von Palomino

Foto: „Atardeció“, Lina Lopera / CC BY 2.0, bearbeitet

6. Isla Múcura (eine der San-Bernado-Inseln)

Die winzige Koralleninsel Múcura auf dem San-Bernado-Archipel zwei Stunden mit dem Boot südwestlich vor Cartagena ist ein Traum von einer Insel. Zwei kleine Hotel-Anlagen bieten hier den badehungrigen Gästen karibische Unterkünfte an, die zum Träumen einladen. Im Meer vor der Insel lassen sich bei Schnorchel- oder Tauchgängen Mantarochen, Delfine und Meeresschildkröten beobachten. Gesäumt ist die Insel von Mangroven, wodurch die Farbenpracht von Sand und Wasser durch ein knalliges Grün komplettiert wird.

Strand auf der Insel Múcura (San Bernado)

Foto: „Rincon del Mar“, Yassef Briceño García / CC BY 2.0, bearbeitet

7. Islas del Rosario

Die 28 „Rosenkranz-Inseln“, so die eigentliche Übersetzung der Inselgruppe etwa 40 Kilometer südwestlich von Cartagena de Indias, sind die Haus-Inseln der karibischen Großstadt. Da der Stadt ein richtig traumhafter Strand fehlt, fahren viele Cartagenos mit dem Boot etwa eine Stunde auf eine der Rosarios, um sich gediegen zu erfrischen. Kristallklares Wasser bietet ebenfalls eine gute Unterwassersicht für Schnorchler, um so das ehemalige Korallenriff, aus dem die Inseln entstanden sind, zu betrachten.

Strand auf einer der Rosario-Inseln

Foto: „Islas del Rosario“, Mario Carvajal / CC BY 2.0, bearbeitet

8. Cabo de la Vela

Am nördlichsten Zipfel Kolumbiens und zudem auch des ganzen Kontinents Südamerika liegt die Halbinsel La Guajira und das Cabo de la Vela. Etwas ungewöhnlich in dieser Liste stechen die Strände des Kaps durch ihre Wüstenartigkeit hervor, viele den Strand säumende Palmen sucht man vergeblich. Doch genau das ist das Interessante daran – zum Entspannen, Baden und Sonnenbaden ist es hier super, vor allem auch abseits der Touristenmassen. Nachts sollte man sich bei klarem Himmel an den Strand setzen und den bestechenden Sternenhimmel bestaunen! Das Volk der Wayúu, das in dieser Region sein Jahrhunderten angesiedelt ist, bietet auch für Kulturinteressierte einiges zu entdecken. Als Souvenir sollte man sich etwas von dem außergewöhnlichen Kunsthandwerk der Wayúu mit nach Hause nehmen.

Strand am Cabo de la Vela

Foto: „Cabo de La Vela“, discovercolombia.com / CC BY 2.0, bearbeitet

9. Strände bei Buenaventura

Die Küste bei Buenaventura, Kolumbiens größter Hafenstadt, fällt vor allem durch ihre Klippen und Felswände auf, an denen viele tropische Pflanzen hinaufwachsen. Mit einem kleinen Boot kann man die Küstenlinie abfahren und auch einige kleine Strände entdecken. Aber auch die Abendstimmung in der Nähe des Hafens ist unschlagbar.

Strand in Buenaventura

Foto: „100_1405“, JOSE FERNANDO LOPEZ / CC BY 2.0, bearbeitet

10. Bucht von Sapzurro

Sapzurro ist ein kleiner Ort an der Küste nahe zum Nachbarland Panama und in der Nähe der größeren Stadt Capurganá. Ein schmaler Strand in einer Bucht mit einem hügeligen und dicht bewachsenen Hinterland verleihen dem Dörfchen einen einmaligen Charme. Bäume und Wurzeln ragen an manchen Stellen aus dem Wasser hervor und wirken etwas surreal, was der abgelegen Atmosphäre zusätzlich dient. Man fühlt sich irgendwie wie in einer anderen Welt. Unbedingt vorbeischauen!

Bucht von Sapzurro

Foto: „Bahía de Sapzurro“, Juan Manuel Jaramillo / CC BY 2.0, bearbeitet


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