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Paraguays beste Sehenswürdigkeiten – Top 10 Highlights

Natur, Kultur, Städte und Stätten – all das findet man in Paraguay. Sogar für Standliebhaber ist etwas dabei, obwohl Paraguay keine Küste besitzt. Hier die Top-10-Sehenswürdigkeiten:

Sehenswürdigkeiten von Paraguay

1. Ybycuí-Nationalpark

Etwa 150 Kilometer südöstlich der Haupststadt Asunción befindet sich der Nationalpark Ybycuí, der meistbesuchte Nationalpark Paraguays und ein echtes Rückzugsgebiet für Naturliebhaber. Von menschlichen Einflüssen kaum berührt, kann man auf Streifzügen durch die Ausläufer des brasilianischen Paraná-Regenwaldes wandern und glasklare Bachläufe mit wunderschönen Wasserfällen entdecken. Die Pflanzenwelt ist vielfältig und die Schmetterlingsarten zahlreich – man kommt sich fast vor wie der einzige Mensch in einem idyllischen Paradies. Mit einem Führer ist die Erkundung der Wasserfälle von Mbocarusu sehr zu empfehlen.

Schmetterling im Paraná-Regenwald

Foto: „IMG_5843/Brazil/Parana/ Callithomia Lenea Methonella“, dany13 / CC BY 2.0, bearbeitet

2. Ruinas Jesuíticas de Jesús de Tavarangue

Grob zwischen dem Anfang des 17. und der Mitte des 18. Jahrhunderts haben die Jesuiten einige Siedlungen, sogenannte Jesuitenreduktionen, in Südamerika gegründet, um die indigene Bevölkerung des Kontinents leichter zum christlichen Glauben zu missionieren. Sie bauten vor allem Schulen, Gemeindehäuser und Kirchen. Die Kathedrale von Jesús de Tavarangue ist eine der beeindruckendsten. Zwar wurde sie schon bald nach der Errichtung wieder verlassen, da die Jesuiten verdrängt worden waren, das angrenzende Dorf und sie imposante Kirchenruine stehen aber immer noch und sind einen Besuch wert. Seit 1993 gehört die Anlage mit der nahegelegenen Stätte La Santísima Trinidad del Paraná zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit.

Ruinas Jesuíticas de Jesús de Tavarangue

Foto: „679_iglesia_jesus“, queulat00 / CC BY 2.0, bearbeitet

3. Basilika in Caacupé

Die Kleinstadt Caacupé ist das religiöse Zentrum Paraguays und besonders wegen der größten Kirche des Landes, der Basílica de la Virgen de los Milagros, sehr bedeutend. Die in ihrem Inneren etwa 60 Zentimeter große Marienstatue ist ein beliebter Wallfahrtsort. Viele Pilger huldigen am 8. Dezember, Tag von Mariä Empfängnis, der Jungfrau Maria. Laut einer Erzählung über einen Guaraní-Indianer, der zum Katholizismus konvertiert ist und von Heiden verfolgt worden ist, entstand der Name der Stadt durch die wunderbare Rettung vor seinen Verfolgern. Nachdem er die Madonna de los Milagros um Hilfe gebeten hatte, konnte er sich erfolgreich hinter einem Strauch (in Guaraní: ka’akupe) verstecken. Er fertigte aus Dankbarkeit zwei Marienstatuen an, eine für die Kirche im benachbarten Tobatí, und eine kleinere für sich selbst, die heute in der Kirche von Caacupé zu betrachten ist.

Basilica von Caacupé

Foto: „Basílica von Caacupé“, Pepe Menta / CC BY 3.0, bearbeitet

4. La Santísima Trinidad de Paraná

Die Jesuitenreduktion im Dreiländereck Brasilien/Argentinien/Paraguay ist besonders wegen ihres gut erhaltenen Zustands sehenswert. Neben den Ruinen der Jesuiten-Kirche von Trinidad sind auch Teile des Hauptplatzes, des Friedhofs und einiger Gebäude der Indios intakt, wodurch man einen guten Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse bekommt. Genau wie in Tavarangue wurden die Jesuiten von den Kolonialherren aus Spanien irgendwann vertrieben und der Zerfall begann.

La Santísima Trinidad de Paraná

Foto: „Missión Santísima Trinidad de Paraná (Paraguay 2008)“, Paul Arps / CC BY 2.0, bearbeitet

5. Ciudad del Este

Die „Stadt des Ostens“ ist mit knapp über 300.000 Einwohnern nach Asunción die zweitgrößte Stadt Paraguays. Eigentlich ist sie nicht besonders sehenswert, ihre Lage im Dreiländereck misst ihr aber einiges an Bedeutung zu. Denn besonders Argentinier und Brasilianer überqueren die Puente de la Amistad (Brücke der Freundschaft), um auf die andere Seite des massiven Flusses Paraná zu gelangen und dort ihre Einkäufe zu erledigen. Besonders Elektronikware bekommt man hier günstiger als in den Nachbarländern. Allerdings sind viele der Waren auch gefälscht oder wurden geschmuggelt, man sollte also aufpassen, für was man sein Geld ausgibt.

Ciudad del Este – Puente de la Amistad

Foto: „Ciudad del Este desde Foz de Iguazú“, Roger Schultz / CC BY 2.0, bearbeitet

6. Cerro-Corá-Nationalpark

Der Cerro-Corá-Nationalpark ist mit über 5.000 Hektar das größte geschützte Gebiet in Paraguay. Früher durchgehend Regenwald, wurde durch Abholzung eine teilweise etwas steppenartige Landschaft geschaffen, die aber glücklicherweise immer noch oft mit Wäldern und Hügeln unterbrochen wird. Besonders die schönen Felsformationen der umliegenden Berge (zum Beispiel Cerro Corá und Ponta Porá) geben der Landschaft eine einzigartige Form. In dem Gebiet fand am 01. März 1870 die letzte Schlacht des Paraguayischen Krieges gegen die Tripel-Allianz aus Argentinien, Brasilien und Uruguay statt, in der Paraguay seinen Gegnern völlig unterlag. Die größte militärische Auseinandersetzung auf dem lateinamerikanischen Kontinent wurde in Europa kaum wahrgenommen. Eine weitere Sehenswürdigkeit im Park sind die vielen Höhlen- und Wandmalereien (Petroglyphen), die teilweise bis zu 5.000 Jahre alt sind. Das Naturreservat gespickt mit Geschichtsträchtigkeit und Kulturgütern sollte man bei einer Paraguay-Reise also auf keinen Fall außen vor lassen, um so mehr über das südamerikanische Land zu erfahren.

Cerro Muralla

Foto: „ Cerro muralla, Cerro Cora, Amambay“, FrankOWeaver / CC BY-SA 3.0, bearbeitet

7. Asunción + Manzana de la Rivera

Die Hauptstadt des Landes mit über einer halben Million Einwohnern ist der kulturelle, infrstrukturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt von Paraguay. Besonders sehenswert ist in Asunción der Hauptplatz namens Plaza de los Héroes mit dem Panteón. Weitere sehenswerte historische Gebäude sind die Catedral Metropolitana (Kathedrae), der Palacio de Gobierno (Regierungspalast), die Estación Central del Ferrocarril (Hauptbahnhof) sowie die Kirchen Iglesia de la Encarnación und Iglesia de la Trinidad. Besonders erwähnenswert ist das kulturelle Zentrum Manzana de la Rivera, eine restauriertes Areal inmitten der bröckelnden Großstadt mit Café, Theater, Museum und Bücherei.

Palacio de Gobierno – Asunción, Paraguay

Foto: „Paseando por Paraguay“, Christian Van Der Henst S. / CC BY 2.0, bearbeitet

8. Itaipú-Damm

Itaipú bedeutet in der Landessprache Guaraní soviel wie „Fels, der klingt“. Genau so kann man den größten Staudamm Südamerikas beschreiben, der den Paraná zum Itaipú-See aufstaut und dem größten Wasserkraftwerk des amerikanischen Kontinents dient. Das riesige Bauwerk ist einfach nur beeindruckend und aufgrund der Nähe zu den Iguazú-Wasserfällen leicht zu besuchen. Empfehlenswert ist die Licht- und Musik-Show am Wochenende, bei der der Damm bestrahlt wird und das Lichtspektakel dabei mit Musik untermalt wird.

Itaipú-Staudamm in Paraguay

Foto: „Barragem de Itaipu“, Leandro Neumann Ciuffo / CC BY 2.0, bearbeitet

9. Saltos del Monday

Als kleine Geschwister der nur etwa 24 Kilimeter entfernten und wohl spektakulärsten Wasserfällen der Erde, den Cataratas de Iguazú, wären die Saltos del Monday überall auf der Welt wohl die Top-Natur-Sehenswürdigkeit überhaupt. Hier im Paraná-Regenwald gehen sie wortwörtlich unter. Wer Besuchermassen scheut und nicht auf Wasserfälle verzichten will, für den sind die Monday-Fälle eine tolle Alternative.

Monday-Wasserfälle in Paraguay

Foto: „Salto Monday – Paraguay“, Cesar I. Martins / CC BY 2.0, bearbeitet

10. Playa San José in Encarnación + Laguna Blanca

Paraguay liegt nicht am Meer und hat deswegen keinen Strand? Nicht ganz! Denn auch an den wasserreichsten Flüssen der Erde, die durch die südamerikanischen Urwälder fließen, kann man sehr gut baden. Bestes Beispiel hierfür ist der Playa San José am Río Paraná in der Stadt Encarnación. Nennenswert ist aber auch die traumhafte Laguna Blanca, deren Wasser quasi transparent ist und deren Gewässer durch den weißen Kalksteinsand fast karibisch türkis schimmern.


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